Isofer - Schweiz:
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Am 11. und 12. Januar 2012 konnte die Abteilung Schutzverbauungen der...

Lawinenschutzsysteme haben die Aufgabe, den Abbruch von Lawinen zu verhindern oder entstehende Schneebewegungen – sie lassen sich nicht vollständig verhindern – auf ein unschädliches Mass zu beschränken. Lawinenschutznetze wie unser System ISOLA-NETZ sind technisch gesehen den Schneebrückenund Schneerechensystemen ebenbürtig. Bei jedem System sind die Fundationen entscheidend und deshalb gehören gründliche Abklärungen der Geologie zu den wichtigsten Projektierungsarbeiten.



Das Lawinenschutzsystem ISOLA-NETZ entspricht den Richtlinien für den Lawinenverbau im Anbruchgebiet des Eidgenössischen Institutes für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (Schweiz).


Aus ökologischer Sicht haben Lawinenschutznetze aber wesentliche Vorteile:
Der Aufbau der Systeme ist modular und feldweise wiederkehrend.
Die Hauptkomponenten sind das Netz, die Stützen und die Verbindungsstruktur.
Abhängig von der Netzhöhe (Dk) und der geomorphologischen Charakteristik des Geländes (N,Ψ e FC), sind die ISOLA-NETZE entsprechend den folgenden Parameter nach Werktypen klassifiziert:
| Wirksame Netzhöhe Dk [m] | Gleitfaktor N [/] | Hangneigungswinkel ψ [°] | Höhenfaktor fC [/] |
|---|---|---|---|
| 2,5 | 2,5 3,2 | 45° | 1,10 |
| 3,0 | |||
| 3,5 | |||
| 4,0 | 2,5 |
Die aufgeführten Systeme sind nach der Richtlinie des Schweizer Bundesamt für Umwelt "Lawinenverbau im Anbruchgebiet" geprüft und werden für subventionierte Bauvorhaben als Lawinensystem zugelassen.